Der TBNE

Wofür steht die Abkürzung „TBNE“?

„TBNE“ ist die Abkürzung für

Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland.

Der TBNE stellt die Kooperationsplattform der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) dar, die in Deutschland Schienenpersonennahverkehr (SPNV) betreiben. Der überwiegende Teil der EVU im SPNV ist bereits heute mittelbar oder unmittelbar im TBNE vertreten. Die Arbeit des TBNE ist primär „nach innen“ gerichtet, um die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Mitgliedsunternehmen zu regeln, etwa die durchgehende Anerkennung von Tarifangeboten und die hieraus resultierenden Grundsätze der Einnahmeaufteilung zwischen den EVU.

Mitglied im TBNE: NBE

Wer verbirgt sich hinter dem TBNE?

Bereits aus dem Namen des Verbandes ist zu erkennen, dass es zwei „Arten“ von Eisenbahnen im SPNV gibt:

1. Bundeseigene Eisenbahnen sind Eisenbahnen, an denen die Bundesrepublik Deutschland alle oder die überwiegenden Eigentumsanteile besitzt – in Rechtsvorschriften werden diese i.d.R. als „Eisenbahnen des Bundes“ bezeichnet. Vertreten werden die Bundeseigenen Eisenbahnen im TBNE durch die DB Regio AG.

2. Nichtbundeseigene Eisenbahnen sind dementsprechend alle Eisenbahnen, an denen die Bundesrepublik Deutschland nicht mehrheitlich beteiligt ist. Dies umfasst nicht nur den vielfach verwendeten Begriff der „Privatbahnen“, sondern ebenso Eisenbahnen, die sich ganz oder überwiegend im Eigentum von Bundesländern oder kommunalen Gebietskörperschaften befinden. Im TBNE sind derzeit über 40 Nichtbundeseigene Eisenbahnen (NE) mit ca. 80 Strecken bzw. Streckennetzen organisiert.

Übersicht der TBNE Mitglieder

TBNE-Flash-Alternative