Probleme bei durch durchgehender Abfertigung und neue Vertragspartner

Probleme bei der durchgehenden Abfertigung
Der TBNE versuchte in den folgenden Jahren, die durchgehende Abfertigung in Richtung NE-DB wieder zu ermöglichen. Die große Zahl verschiedenster Fahrpreisermäßigungen erschwerte jedoch eine durchgehende Abfertigung in den Omnibussen. Die Einrichtung von speziellen Verkaufsstellen war, entgegen den Überlegungen im Zusammenhang mit der Satzungsänderung, auch noch Ende der 1970er Jahre nicht bei allen NE umgesetzt. Verkaufsbüros, wie auch der Einsatz von Fahrausweisautomaten in den Omnibussen waren ange-sichts des unterschiedlichen Verkehrsumfangs mancherorts unwirtschaftlich. Sinkende Fahrgastzahlen im Wechselverkehr – zwischen 1974 und 1976 betrug der Rückgang durchschnittlich 40 % – machten eine Umrüstung der Omnibusse oder die Einrichtung von Verkaufsagenturen nicht sinnvoll. Die Aufstellung von Fahrkartenautomaten anstelle der Schalter war bei den NE ausgeschlossen, da ein solcher, auf ihre Bedürfnisse angepasster Automat Ende der 1970er Jahre ungefähr 25.000 DM kostete.

Neuer Vertragspartner
Im Juli teilte die DB den NE mit, dass der Hermes-Versand-Service neuer Vertragspartner beivder Gepäckbeförderung wurde. Die Frachtanteile der NE wurden beibehalten, außerdem handelte Hermes die Vereinbarungen über die Beförderungsbedingungen direkt mit den einzelnen NE auf „partnerschaftliche Weise ohne Druck“ aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Abrechnung konnte das geänderte Gepäcksystem am 29. September 1997 an den Start gehen. Lediglich sechs NE beteiligten sich noch aktiv am Gepäcksystem und erhiel-ten für ihr Belieferungsgebiet Gebietschutz. Bei den anderen übernahm Hermes die Gepäckbeförderung.

TBNE-Flash-Alternative