Schlussbetrachtung

Der TBNE hatte sich seit seiner Gründung am 20. März 1951 vielen Herausforde-rungen stellen müssen. Dabei muss gesagt werden, dass die wohl größte Herausforderung darin bestand, die in der Satzung geforderte verständnisvolle Zusammenarbeit einzuhalten.

Insbesondere seit der Regionalisierung es Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und der wettbewerblichen Vergabe von SPNV-Leistungen war hier eine moderierende und teilweise auch schlichtende Funktion des TBNE zwischen den im Wettbewerb stehenden Marktteilnehmern außerordentlich wichtig.

In den Vordergrund rückte dabei die Schaffung eines unternehmensübergreifenden bundesweiten SPNV-Tarifs mit systembasierten, einheitlichen und auch einvernehmlichen Regelungen für die Einnahmeaufteilung und den Vertrieb der gemeinsamen Fahrkarten.   

Das Ziel, einen bundesweit durchgehenden unternehmensneutralen Tarif für den SPNV zu schaffen, mündete in die Gründung der Deutschlandtarifverbund GmbH und das Inkrafttreten des neuen Tarifs zum 01. Januar 2022.

Damit wurde das Ziel des TBNE erreicht. Nach Klärung noch offener „At-Themen“ soll der Verband aufgelöst werden.

TBNE-Flash-Alternative