Die Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes

Innerhalb des TBNE mussten die Interessen der DB und anfangs 120, später ungefähr 50 NE auf einen Nenner gebracht werden, ohne dabei die partner-schaftliche Zusammenarbeit des Verbandes zu belasten. Finanzielle Angele-genheiten, aber auch die Einbeziehung der NE in das Geschäft der DB sowie gemeinsames Handeln zur Verbesserung des Wechselverkehrs stellten immer wieder neue Herausforderungen für den Verband dar.

Der DB standen also festgelegte Zahlungen zu einem festgelegten Zeitpunkt zu. Jedoch vermied es die Geschäftsführung, sofort bei jedem Abweichen vom Soll die betroffenen NE zu mahnen. Angesichts der Tatsache, dass häufig andere NE durchschnittlich mehr als den geforderten Anteil – zwischen 88 und 94 % – geleistet hatten, verzichtete die Geschäftsführung auf Zahlungserinnerungen und wartete die Verhältnisse beim nächsten Rechnungsabschnitt ab. Ähnlich entgegenkommend zeigte sich die Geschäftsführung, wenn die Zahlungen mit geringfügigen Verspätungen eintrafen oder weil die betroffene NE stets pünktlich gezahlt hatte. Auch bei „niedrigen“ Beträgen von um die 1.600 DM unterließ sie Mahnungen. Aber auch wenn die geleisteten Abschlagszahlen deutlich unter dem geforderten Satz, teilweise weniger als 70 %, bzw. die Frist deutlich mehrere Tage überschritten war oder eine Verzögerung öfters vorkam, konnten sich die NE bzw. deren Betriebsführungen mit der Geschäftsführung gütlich einigen. Außerdem berücksichtigte die Geschäftsführung auch die jeweiligen Umstände, in der sich die betroffene NE befand.

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